Großraumbeiwagen

 

Die vierachsigen Großraumbeiwagen wurden wie die Großraumtriebwagen nach VÖV-Richtlinien gestaltet. Den Wagenkasten und die Laufdrehgestelle baute die Waggonfabrik AG Rastatt. Die Einrichtungswagen mit Fahrgastfluss und sitzenden Schaffner im Heck fuhren mit typengleichen Großraumtriebwagen auf den innerstädtischen fahrgaststarken Linien.

 

Großraumbeiwagen zu den Großraumtriebwagen / Feinstufer

 

Die erste Bestellung von Großraumtriebwagen umfasste auch zwei Großraumbeiwagen, um die Alltagstauglichkeit moderner Großraumzüge ab 1954 zu testen. Bei einer zweiten Bestellung wurden nur Triebwagen bestellt, da Brown Boveri & Cie. AG, Mannheim (BBC) die Erweiterung der Feinstufersteuerung für Zugverbandsfahrten zusicherte.

Der Einsatz endete in den Jahren 1977 und 1978.


 

Großraumbeiwagen / Breitraum zu den Großraumtriebwagen / Breitraum EP

 

 

Nachdem die AVG über ausreichend Gelenktriebwagen verfügte, konnten die Breitraumtriebwagen ausschließlich bei der VBK genutzt werden. Um das Platzangebot zu vergrößern und den Fahrgästen moderne Züge anzubieten, ersetzte man die zweiachsigen Beiwagen hinter den Breitraumtriebwagen 1961 durch vierachsige Großraumbeiwagen/Breitraum. Dadurch standen acht, 2,40 m breite Breitraumzüge für fahrgaststarke Linien zur Verfügung.

Der Linieneinsatz endete gemeinsam mit den dazugehörigen Triebwagen 1984.



Straßenbahnwagen


Die Schienenfahrzeuge der Karlsruher Verkehrsunternehmen

 

Datensammlung Wagenpark TSNV e.V. erstellt durch Susanne Heller und Volker Dürr, Stand: 01.04.2015